
Die Lage in den Kliniken?
Alarmierend.
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Der Arbeitsalltag von Krankenschwestern, Pflegern, Ärztinnen und Ärzten in den Kliniken ist enorm fordernd und belastend – körperlich wie mental. Der persönliche Einsatz ist oft unermüdlich und führt nicht selten zu großer Erschöpfung derer, die tagtäglich alles für das Wohl der Patientinnen und Patienten geben. Wir finden: Das muss sich ändern. Denn es ist essenziell, dass es den Menschen gut geht, die dafür sorgen, dass es uns gut geht und unsere Gesundheitsversorgung sichern.

Hohe Burn-out-Quote:
Medizinisches Fachpersonal ist fast doppelt so häufig von Burn-out betroffen wie der Durchschnitt aller anderen Berufsgruppen.
Hoher Krankenstand:
Der Krankenstand in der Pflegebranche liegt konstant über dem Durchschnitt aller anderen Branchen, wobei psychische Diagnosen einen wesentlichen Anteil ausmachen.
Mangelnde Unterstützung:
Rund 85 % des medizinischen Fachpersonals empfinden einen Mangel an Angeboten zur Förderung der psychischen Gesundheit.
Moralischer Stress:
Medizinisches Fachpersonal leidet häufig unter moralischem Stress (moral distress), wenn es aufgrund struktureller oder personeller Mängel nicht die Pflege leisten kann, die es für notwendig und richtig hält.
Gewalterfahrungen:
Medizinisches Fachpersonal ist häufiger als andere Berufsgruppen physischer und psychischer Gewalt am Arbeitsplatz ausgesetzt, was die Belastung zusätzlich erhöht.
Psychische Erkrankungen:
Psychische Erkrankungen sind bei medizinischem Fachpersonal häufiger und dauern länger an als in vielen anderen Berufsfeldern, was zu einer hohen Anzahl an Fehltagen führt.
Dauerhaft erhöhter Stresslevel:
Auch nach der Akutphase der Pandemie bleibt die subjektiv empfundene psychische Belastung des Gesundheitspersonals unverändert hoch.
Hohe Fluktuation und Fachkräftemangel:
Die psychische Belastung trägt maßgeblich zur hohen Fluktuationsrate und zum akuten Fachkräftemangel in der Pflege bei, da viele Fachkräfte den Beruf verlassen.
Depressive Symptome weit verbreitet:
Studien zeigen, dass ein signifikanter Anteil des medizinischen Fachpersonals Symptome von Depressionen oder Angststörungen aufweist.
Schlafstörungen als Folge:
Die hohe Arbeitsbelastung, Schichtarbeit und psychischer Stress führen bei vielen Fachkräften zu chronischen Schlafstörungen, die wiederum die mentale Gesundheit negativ beeinflussen.
Quellen: AOK-Fehlzeiten-Report (aktuelle Ausgabe, z. B. 2024 oder 2023); DAK-Psychreport (aktuelle Ausgabe, z. B. 2024 oder 2023); Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK).


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Unsere geförderten Präventionsmaßnahmen
💡 Team-Coaching:
Mentale Stärke für den Stationsalltag
In Hochphasen der Belastung gerät die Struktur oft ins Wanken. Wir finanzieren maßgeschneiderte Coaching-Sessions mit erfahrenen Expertinnen und Experten.
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Der Fokus: Akute Stressfaktoren identifizieren und Arbeitsabläufe (Workflows) im Team optimieren.
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Das Ziel: Burn-out-Prävention und echte Arbeitszufriedenheit. Wir helfen Teams, auch unter hohem Druck stabil, gesund und handlungsfähig zu bleiben.
🗣️ Supervision: Gemeinsam durch kritische Phasen
Dauerstress führt oft zu Reibungsverlusten in der Kommunikation. Unsere professionellen Supervisions-Sitzungen bieten einen geschützten Raum, um festgefahrene Muster zu durchbrechen.
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Der Fokus: Ein externer Blick hilft, Spannungen abzubauen und die Zusammenarbeit neu auszurichten.
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Das Ziel: Den Teamzusammenhalt sichern. Wir verhindern, dass wertvolle Versorgungsteams durch Kommunikationskrisen auseinanderbrechen.
🏃♀️ Sport-Initiativen: Neue Energie durch Bewegung
Körperliche Fitness ist das beste Schutzschild gegen mentalen Stress. Wir fördern Maßnahmen, die den Teamgeist stärken und den Kopf frei machen.
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Der Fokus: Wir finanzieren Startplätze für Sportevents, Trainerinnen und Trainer für Lauftreffs oder Yoga-Kurse und unterstützen bei der Ausstattung kleiner Fitnessräume direkt in der Klinik.
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Das Ziel: Ein gesunder Ausgleich zum Stationsalltag. Wir fördern eine aktive Teamkultur, die verbindet und neue Lebensenergie schenkt.

